5 Gründe, warum deine Projekte untergehen wie die Titanic

 5 Gründe, warum deine Projekte untergehen wie die Titanic

Wer will sich schon immer auf die Schnauze legen? Niemand. Und doch machen es Handwerksunternehmer immer wieder. Es sind 5 Stolperfallen, die jedes Projekt in Gefahr bringen können, wenn ich sie nicht frühzeitig erkenne.

Hätte ich das damals schon gewusst, wäre mir eine Menge Ärger erspart geblieben. Aber andererseits hat mir das auch einiges an Erfahrung eingebracht. Ich verrate dir heute, welche Fehler ich seitdem vermeide.

1. Schlechte Kommunikation

Es ist unverzichtbar, während eines Projekts Informationen auszutauschen. Und trotzdem scheitern so viele Handwerksunternehmer daran. Das typische Szenario, dass der eine nicht weiß, was der andere tut, ist dann die Folge. Das führt eine ganze Baustelle in die Katastrophe.

Ich muss mir als Handwerksunternehmer die Zeit nehmen, mit meinen Mitarbeitern zusammen eine Kommunikation zu entwickeln, die Informationslücken gar nicht erst zulässt.

2. Abnahmefristen unterschätzen

Das Schlimmste ist nicht der Abnahmetermin an sich, sondern das, was der Verzug für meine Mitarbeiter und mich bedeutet:

  • Wir müssten in dem Fall Überstunden machen und die Wochenenden würden wir auch auf den Baustellen zu Gange sein.
  • Nachfolgeaufträge wären dann sicher auch gefährdet

 

Ich muss meine Projekte sauber planen. Statt zu schätzen, kann ich mich so auf Fakten verlassen. Dazu muss ich aber auch abgeschlossene Baustellen auswerten, um überhaupt zu wissen, in welcher Zeit welche Baustellenvorgänge abgeschlossen werden.

3. Details nicht beachten

Wenn ich meine Projekte erfolgreich abschließen will, darf ich nicht nur das große Ganze im Auge behalten, sondern muss auch auf die Details achten. Den Blick dafür kann ich schärfen, indem ich bereits abgeschlossene Projekte auswerte. Dann sehe ich, wo ich noch was verbessern muss.

So kann ich auch an Details feilen, die vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so ins Gewicht fallen, aber später auf der Baustelle den enormen Unterschied ausmachen. Wichtig, um Zeit- und Geldfresser zu entlarven.

4. Das falsche Team, die falsche Technik

Oft sind andere Gewerke auf den Baustellen im Einsatz, was heißt, dass eine Zusammenarbeit unvermeidlich ist. Wenn ich aber merke, dass diese nur Mängel produzieren bzw. die Arbeit meiner Leute beeinträchtigen, muss ich für klare Verhältnisse sorgen.

Wichtig ist, dass ich die Leistung meines Teams immer von der mangelhaften des anderen Teams abgrenzen kann. Das gelingt mir, indem ich Bilder von der Baustelle mache und alles digital protokolliere. Das geht über: Projektmanagement, Dokumentenmanagement usw.

So habe ich immer einen „Vorher-Nachher-Beweis“, falls Mängel auf mein Team geschoben werden sollten.

5. Sich auf alte Abläufe verlassen

Ich bin für meine Projekte verantwortlich, also muss ich mich auch darum kümmern, dass diese unter besten Voraussetzungen ablaufen. Dazu kalkuliere ich meine Kosten und auch die Baustellenabläufe regelmäßig. Denn was vor einem Jahr noch funktioniert hat, kann auf Grund der Inflationsrate oder dadurch, dass meine Mitarbeiter eben nicht jünger werden, mittlerweile ganz anders aussehen.

Den Überblick über mein Lager brauche ich auch. Herrscht hier keine Ordnung, wird es auf den Baustellen nachher auch nicht anders aussehen.


Fazit:
Die Probleme, die eine Baustelle ins Minus führen, sind auf jeden Fall in den Griff zu kriegen. Ich muss mir als Handwerksunternehmer nur bewusst machen, dass sie da sind. Dann kann ich mich auch darauf einstellen und eine Lösung herbeiführen. So bin ich vor bösen Überraschungen sicher.